Meningokokkeninfektion

Meningokokkeninfektion

Meningokokkeninfektion

Eine Meningokokkeninfektion ist eine ernste bakterielle Erkrankung, die durch Meningokokken-Bakterien verursacht wird. Diese Bakterien können zu schweren Erkrankungen wie Hirnhautentzündung (Meningitis) und Blutvergiftung (Sepsis) führen.

Übertragung

Meningokokken werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Das bedeutet, dass die Bakterien durch Husten, Niesen oder engen Kontakt von Mensch zu Mensch weitergegeben werden. Besonders in Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen oder Kindergärten ist das Risiko einer Ansteckung erhöht.

Symptome

Die Symptome einer Meningokokkeninfektion können plötzlich auftreten. Dazu gehören hohes Fieber, starke Kopfschmerzen, Nackensteifigkeit und Hautausschläge. Bei Verdacht auf eine Infektion sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Vorbeugung

Eine wichtige Maßnahme zur Vorbeugung ist die Impfung. In Deutschland gibt es verschiedene Impfstoffe gegen Meningokokken. Die Impfung wird besonders für Kinder und Jugendliche empfohlen. Zudem sollten gute Hygienemaßnahmen wie regelmäßiges Händewaschen beachtet werden.

Infektionsschutzbelehrung

Im Rahmen der Infektionsschutzbelehrung wird über die Risiken und Schutzmaßnahmen bei Meningokokkeninfektionen informiert. Dies ist besonders wichtig für Personen, die in Gemeinschaftseinrichtungen arbeiten oder diese besuchen. Die Belehrung hilft, die Verbreitung der Krankheit zu verhindern und schützt so die Gesundheit der Gemeinschaft.